Bildungsreferent, Trainer & Berater

 
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Über mich

Jan Fomboh

Mein Name ist Jan Fomboh. Seit fast acht Jahren begleite ich Menschen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur gesellschaftlichen Teilhabe in Deutschland. Integration ist für mich nicht nur ein berufliches Thema, sondern eine echte Herzensangelegenheit. Ich bin überzeugt: Ein gelungenes Zusammenleben basiert auf gegenseitigem Respekt, Offenheit und der Bereitschaft, voneinander zu lernen. Menschen mit Migrationshintergrund sollen sich aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen können und ebenso sollte die Aufnahmegesellschaft bereit sein, Vielfalt als Bereicherung zu begreifen. 

 

Seit 2021 bin ich nebenberuflich als Bildungsreferent in Norddeutschland tätig. In dieser Funktion arbeite ich mit Schulen, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Institutionen zusammen. Meine Themenschwerpunkte sind: Rassismus, Antidiskriminierung, afrikanische Perspektiven, fairer Handel, Flucht, Migration, Integration und Entwicklungszusammenarbeit. 

 

Der Austausch mit Menschen über gesellschaftliche Herausforderungen und das Teilen von Integrationserfahrungen gehören zu meinen größten Stärken und Leidenschaften.

Meine Qualifikationen und Erfahrungen

Ich bin selbstständiger Bildungsreferent und Trainer mit Sitz in Oldenburg, spezialisiert auf rassismuskritische Bildungsarbeit, Antidiskriminierungstrainings und Globales Lernen. In meiner Arbeit begleite ich Bildungseinrichtungen, Organisationen und zivilgesellschaftliche Gruppen mit Workshops, Seminaren und Beratungsangeboten, die Vielfalt fördern und gesellschaftliche Teilhabe stärken.

 

Mein akademischer Hintergrund umfasst ein Bachelorstudium in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Integration) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Abschluss 2018) sowie ein berufsbegleitendes Masterstudium in Sozialmanagement an der Leuphana Universität Lüneburg (Abschluss 2023), mit dem Fokus auf die Steuerung sozialer Projekte und Organisationen.

 

Beruflich war ich über mehrere Jahre im Sozialbereich tätig, unter anderem als:

  • Integrationsberater beim Verein pro:connect in Oldenburg

  • Flüchtlingssozialarbeiter in den Städten Syke und Bassum

  • Stellvertretender Integrationsbeauftragter im Landkreis Oldenburg

Seit 2025 bin ich freiberuflich tätig und biete als Trainer und Referent für diskriminierungssensible Bildung vielfältige Angebote für:

  • Schulen (z. B. Projekttage, Peer-AGs, Lehrkräftefortbildungen)

  • Jugendgruppen und Vereine

  • Hochschulen

  • pädagogisches Fachpersonal

  • Initiativen und NGOs

Mein Ziel ist es, über Bildung zu einer gerechteren, diskriminierungsfreien Gesellschaft beizutragen. Das globale Lernen bildet dabei einen zentralen Bestandteil meiner Arbeit: Junge Menschen sollen befähigt werden, globale Zusammenhänge zu verstehen und verantwortungsvoll zu handeln.

 

Meine Motivation

Meine Arbeit ist getragen von dem Wunsch, Vorurteile abzubauen und gesellschaftliche Aufklärung zu leisten. Besonders wichtig ist mir die kritische Auseinandersetzung mit dem Afrikabild in der deutschen Gesellschaft. Afrika wird häufig auf stereotype und einseitige Darstellungen reduziert ein Umstand, der Missverständnisse und rassistische Vorurteile gegenüber Schwarzen Menschen in Deutschland begünstigt. 

 

Als ich selbst damals als Student und leider auch danach mehrfach Rassismuserfahrungen gemacht. Erfahrungen, die viele Menschen bis heute leider immer noch machen. Ich möchte nicht mehr nur zuhören oder schweigen. Mit der Zeit habe ich erkannt, dass viele Menschen keine bewussten Rassist:innen sind, aber dennoch unbewusst rassistisch handeln. Genau hier setze ich mit meiner Arbeit an: Ich möchte durch Bildungsangebote und Gespräche Bewusstsein schaffen und Menschen für die Wirkung ihrer Worte und Handlungen sensibilisieren. 

 

Über Rassismus zu sprechen, bedeutet für mich nicht, Menschen pauschal in Täter- und Opferrolle einzuteilen also in „arme Minderheiten“ und „böse Mehrheiten“. Vielmehr geht es mir darum, allen Menschen Werkzeuge an die Hand zu geben, um ein respektvolles und gleichberechtigtes Zusammenleben zu gestalten. Es geht darum, ein Miteinander zu ermöglichen, das nicht von Ausgrenzung, Abwertung oder Herabwürdigung geprägt ist, sondern von Respekt, Achtsamkeit und Verständnis. 

 

Ich will dazu beitragen, falsche Bilder zu hinterfragen, mehr Bewusstsein für Vielfalt zu schaffen und Brücken zwischen unterschiedlichen Lebensrealitäten zu bauen. 

 

Durch meine Sprachkenntnisse in Französisch, Englisch und Deutsch gelingt es mir, kulturelle Vielfalt nicht nur zu verstehen, sondern aktiv zu vermitteln und Brücken zwischen verschiedenen Lebenswelten zu schlagen. 

 

Ich freue mich darauf, mit Ihnen zusammenzuarbeiten und Ihnen oder Ihrer Organisation neue Perspektiven auf gesellschaftliche und globale Themen zu eröffnen. Wenn Sie Interesse an einem Workshop, einer Veranstaltung oder einem Austausch haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.